
Essenz und Spiritualität
Was unsere Essenz ist, dazu haben wir hier schon etwas geschrieben.
Essenz hat aber noch eine Dimension, die viel größer ist. Größer als wir selbst.
Allen größeren Weisheitslehre ist eins gemein: Wir Menschen sind spirituelle Wesen mit Anbindung an etwas Höheres, etwas Größeres.
Etwas, das größer ist als wir. Universelle Wahrheit, die über unsere menschliche Wahr-nehmung hinaus geht. Manche nennen diese Essenz Gott, andere sprechen von Universum, der Quelle oder finden ein anderes Wort, das im Kern jedoch dasselbe zum Ausdruck zu bringen versucht. Wo weder unsere menschlichen Sinne noch unser Verstand zu fassen vermag, wir aber in unserem tiefsten Inneren spüren, dass da etwas ist. Etwas, das größer ist als unsere Vorstellung. Etwas, das Worte nicht zu fassen vermag.
Und das deswegen Religion nur begrenzt erklären kann - wobei wir nichts gegen Religionen haben, unsere Arbeit gründet aber nicht auf einer einzelnen Religion oder Kirche.
Viele von uns haben eine Anbindung daran ganz natürlich und spüren dieses Etwas, das sie durchs Leben leitet. Andere fühlen eine stille Sehnsucht, eine Sehnsucht nach Sinn und Anbindung an das Größere in uns, um uns herum und über uns.
Und alle Lehren sind sich auch einig: Den Weg zu diesem Größeren finden wir in uns selbst.
Der göttliche Funke findet dabei Ausdruck in unserem höheren Selbst, zu dem wir wieder in Kontakt treten können. Wir können also unsere Verbindung zu dieser Quelle, diesem ewigen, unsterblichen Kern wieder freilegen, wieder hinhören und uns leiten lassen. Wenn wir in Übereinstimmung mit dieser Instanz kommen, nennt man das Kohärenz.
Der ultimative Glückszustand, der in so vielen Lehren beschrieben wird, meint auch genau das: Die Überwindung des Ego und die Verkörperung des Selbst im Sein. Klingt kompliziert? Das ist es wohl auch. Ob wir als Menschen jemals in diesen Zustand kommen, möchte ich gern in Frage stellen.
Was wir aber schaffen können, ist unsere Anbindung erforschen, stärken und uns bestmöglich daran ausrichten. So entsteht innerer Frieden, das Suchen hat ein Ende.
Und wo beginnt die Suche? Hier wirds kompliziert und ich möchte gern Hermann Hesse bemühen, der sinngemäß schrieb: Kein Dogma, keine Lehre kann uns zu unserem wahren Selbst führen. Nur die eigene Erfahrung, das Stillewerden und liebevolle Zuwenden zu unserer inneren Stimme, führt uns dorthin.
Dabei möchte ich einem Missverständnis vorbeugen: Wir sind keine Fans von „sei du selbst“/„höre einfach auf dich“ oder ähnlichen Ego-zentrierten Ratschlägen. Sie führen in die Irre.
Und ja, es ist ein schmaler Grat, wenn wir in uns horchen. Aus eigener Erfahrung weiß ich aber: Wir wissen meist ganz gut, wann wir an die/unsere Essenz gelangen.
Bist du neugierig, was dich da erwartet?
Melde dich gern bei uns, wenn wir mal gemeinsam hinhorchen und forschen wollen.
